After christmas is before christmas – 5 Tipps für die weihnachtliche Planung

Wer kennt es nicht? Spätestens ab Oktober jeden Jahres haben wir fast alle das Selbe im Kopf: „Bald ist ja schon Weihnachten!“

Völlig erschrocken, dass dies einem jetzt erst aufgefallen ist, begibt man sich dann in die altbekannte Weihnachtshektik. Ein paar Weihnachtsgeschenke hier, dann fehlt dort noch das passende Geschenkpapier und überhaupt: „Hab ich die Hotel-Reservierung eigentlich schon bestätigt? Kann ich mir dieses Jahr wirklich Omas Vanillekipferl ohne schlechtes Gewissen gönnen (low caaaarb)?“ So viele Fragen!

Damit es euch nächstes Jahr nicht genau so geht und ihr tiefenentspannt Weihnachten auf euch zukommen lassen könnt: meine 5 Tipps für den perfekten Heilig Abend.

 

  1. Es lässt sich für jeden, aber auch wirklich jeden, das perfekte Geschenk finden. Man muss nur gut zuhören!

Deshalb fange ich jedes Jahr am ersten Januar damit an. Nein, das ist kein Scherz. In den Notizen meines Telefons befindet sich seit Jahren eine Liste mit allen Leuten, denen ich gerne zu Weihnachten eine Freude machen möchte.

Jedes Mal, wenn besagte Person von etwas schwärmt, einen bestimmten Wunsch äußert, … kommt er auf die Liste. So habe ich Anfang Dezember eine prallgefüllte Datei, aus der ich einfach das passende Geschenk aussuchen kann.

 

  1. Aufräumen ist gar nicht so schwer, vor allem mit Zeit!

Wer kennt es nicht? Mit Schrecken stellt man fest, dass in zwei Tagen die gesamte Familie vor der Tür steht und die Bude sieht aus wie nach einem Orkan Stufe 7. Und jetzt sagt ihr wahrscheinlich „Ja genau und Spaß macht Aufräumen da sicher nicht.“ Nun gut, da muss ich euch wohl oder übel Recht geben. Damit ihr im kommenden Jahr nicht wieder von dieser Tragödie heimgesucht werdet, empfehle ich, am Beginn des Advents mit dem aufräumen anzufangen. Denn wenn man sich jeden Sonntag, während das erste (zweite, dritte, ..) Kerzchen brennt, auf einen Bereich der Wohnung konzentriert, sollte das Chaos spätestens am 24. gebändigt sein.

 

  1. Herdanziehungskraft ist tückisch!

Ich erlebe es selbst Jahr für Jahr: Eine(r) in der Familie hat es immer besonders schwer. An allen Weihnachtsfeiertagen verschwindet er/sie fast gänzlich in der Küche und bleibt eigentlich nur mit Knoblauchgeruch in den Haaren zurück, während der Rest fröhlich Geschenke auspackt, anstößt usw.  Deshalb mein Rat: Ein selbstgemachtes Weihnachtsessen ist schön, aber spätestens am zweiten Tag wird es Zeit sich abzuwechseln (oder ein Restaurant aufzusuchen). Ich verspreche, die Stimmung wird dadurch nicht gesenkt, ganz im Gegenteil, und das Fest für alle zur Freude.

 

  1. Der perfekte Baum – Mythos oder Realität?

 Mir passiert es selbst recht oft, dass ich zu Weihnachten durch meinen Instagram-Feed scrolle und Baum für Baum sehe, der problemlos genauso auch in einem Edelkaufhaus stehen könnte. Wenn mein Blick dann zum eigenen Baum schweift, ist die Enttäuschung relativ groß. Hier ein mickriger Engel, da ein Anhänger, bei dem die Hälfte schon fehlt…

Bei aller Liebe zu den süßen Kinder-Basteleien und selbstgemachten Kastanienfiguren: Kein Wunder, dass der Baum so nichts hermacht. Doch keine Sorge, dem lässt sich leicht entgegenwirken. Wenn man nicht gerade am letzten Tag „noch geschwind“ den Baum holt und sich stattdessen etwas Zeit nimmt, findet man eigentlich immer eine einigermaßen gleichmäßig gewachsene und dichte Tanne. Einmal in ein farblich abgestimmtes Kugel-Set zu investieren, schadet auch niemanden. Denn dann sind es nächste Jahr eure Instagram-Bilder, die beeindrucken.

 

  1. Eile mit Weile – Weihnachten kommt früh genug!

Wenn im September schon die Nikoläuse und Lebkuchen in den Regalen stehen, vergeht vielen Leuten direkt die Lust auf Weihnachten. Deshalb bin ich auch jemand, der bis zum dritten Advent kaum Weihnachtsmusik hört, nicht als erster auf den Weihnachtsmarkt rennt und auch nicht schon im November anfängt, das Haus zu dekorieren. Für manche klingt das vielleicht nach Spaßbremse oder Selbstgeißelung, aber ich habe für mich selbst gemerkt, dass ich das eigentliche Weihnachtsfest so viel mehr genießen kann. Probiert’s doch auch mal – die Vanillekipferl werden sicher nicht schlecht. 😉

 

So, das war es erst einmal! Damit kann das nächste Weihnachten kommen und die Panik am 24. Morgens erst gar nicht ausbrechen. Habt einen guten Rutsch ins neue Jahr und feiert nicht zu arg!

Wir lesen voneinander.

Mia

 

 

 

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